Unser Partnerunternehmen, die Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, hat ihren Mai Newsletter zu folgenden Themen veröffentlicht:

  • Produkthaftung 2026/2027: Neue Haftungsrisiken für Hersteller

Hersteller müssen sich auf neue Maßstäbe in der Produkthaftung einstellen. Durch die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie werden Haftungsrisiken neu justiert und auf bislang nicht erfasste Bereiche ausgeweitet. Im besonderen Fokus stehen Software und Systeme der künstlichen Intelligenz. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre bestehenden Prozesse überprüfen und sich frühzeitig auf die erweiterten Anforderungen einstellen müssen.

Autor: Partner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht Stefan Eßer

  • Nudging in der Restrukturierung

Warum lehnen Gläubiger Restrukturierungspläne ab, obwohl diese wirtschaftlich vorteilhaft sind? Der Beitrag zeigt, wie Entscheidungen durch verhaltensökonomische Effekte wie die Verlustaversion verzerrt werden und wie gezielte „Nudges“ sowie strukturierte Vergleichsrechnungen und eine klare Kommunikation dazu beitragen können, im StaRUG- und im Insolvenzverfahren konsensfähigere und bessere Lösungen zu erreichen.

Autor: Rechtsanwalt Marc Urbanek

  • Alternative Finanzierungen: Kredite werden knapp, was dann?

Angesichts der angespannten Wirtschaftslage ist Cash für Mittelständler längst wieder King. Doch während der Liquiditätsbedarf steigt, werden klassische Finanzierungswege immer enger. Wer investieren, sich stabilisieren oder reorganisieren muss, braucht neue Pfade. Alternative Finanzierungen wie Sale & Lease Back können diese bereitstellen. Deshalb werden sie in der aktuell dynamischen Zeit für viele KMU zum entscheidenden Taktgeber.

Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt: Das ifo-Institut beispielsweise rechnet in seiner Frühjahrsprognose für 2026 lediglich mit einem BIP-Wachstum von rund 0,6 Prozent. Der ersehnte Aufschwung verläuft damit wesentlich schleppender als zunächst angenommen. Gleichzeitig sorgen geopolitische Risiken, insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts, für zusätzliche Unsicherheit, etwa über Energiepreise und Lieferketten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Rahmenbedingungen stabilisieren sich – wenn überhaupt – nur langsam, während strukturelle Belastungen bestehen bleiben. Investitionen werden zurückgestellt, obwohl Transformationsdruck besteht. Die Margen geraten immer häufiger ins Wanken und die Finanzierung wird zur Zitterpartie.

Autor: Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführender Gesellschafter, Maturus Finance GmbH